Gepostet: 02.03.2021

Sielaff Immobilien

Immobilie geerbt: Wofür ist ein Erbschein da?

Immobilien gehören zu zahlreichen Erbschaften. Wer sie erbt, freut sich, denn oft gehen sie mit einem großen Geldsegen einher. Doch bevor sich aus dem Betongold flüssiges Geld machen lässt, sind einige Schritte erforderlich. Zu diesen kann die Einholung des Erbscheins gehören. Sofern nämlich kein vom Notar beglaubigtes Testament vorliegt, gibt es keinen offiziellen Nachweis für das Erbe. Dann ist ein Erbschein von Nöten. Er beweist, dass sie der rechtmäßige Erbe der Immobilie sind.

ERBSCHEIN NUR AUF BEANTRAGUNG

Die Mehrheit der Deutschen hinterlässt kein Testament. In diesem Fall greift die gesetzliche Erbfolge und die Erben benötigen einen Erbschein, um ihr Erbrecht offiziell auszuweisen. Das zuständige Nachlassgericht vor Ort stellt den Erbschein aus. In diesem ist vermerkt, wer erbt und wie hoch der Erbteil ist. Um ihn zu erhalten, müssen sich die Erben an das Nachlassgericht aktiv wenden. Hierbei ist ein wichtiger Aspekt zu beachten: Wer den Erbschein ausstellen lässt, nimmt das Erbe automatisch an. Nur im äußersten Sonderfall ist ein Rücktritt davon möglich.

ALLEINERBSCHEIN UND GEMEINSCHAFTLICHER ERBSCHEIN

Wenn es keinen Miterben gibt und Sie der Alleinerbe sind, erhalten Sie einen Alleinerbschein. Er berechtigt sie, die Immobilie zu verkaufen, an das Bankvermögen heranzukommen und vieles mehr. Sollte es weitere Erben geben, stellt das Nachlassgericht einen gemeinschaftlichen Erbschein aus. Alternativ dazu gibt es n...
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