Gepostet: 08.09.2020

Sielaff Immobilien

Absicherung für den Fall einer Scheidung: <br>Tipps zur Vermögensaufteilung

Vor der Hochzeit gibt es einiges zu klären. Hierzu gehört nicht nur die Planung der Hochzeitsfeier oder das Thema Kinderwunsch, sondern auch die Aufteilung des Vermögens. So unromantisch dies klingen mag, es hat sich als sinnvoll erwiesen. Zwar möchte niemand bei der Hochzeit von einer Scheidung ausgehen, mit ihr rechnen muss allerdings jeder. Umso sinnvoller ist es, dass bereits vor der Eheschließung Braut und Bräutigam eine Gütertrennung vereinbaren können. Dies heißt: Lässt sich das Paar scheiden, wird das jeweilige Vermögen komplett getrennt. Somit sind die finanziellen Verhältnisse geregelt. Zum Vermögen zählt jedoch nicht nur das Geld auf der Bank. Immobilien sind ebenso Teil davon.

DREI FORMEN DES GÜTERSTANDES

Im Familien- und Eherecht unterscheidet die deutsche Gesetzgebung zwischen drei Arten des Güterstandes:

* gesetzlicher Güterstand
* Zugewinngemeinschaft
* Wahlgüterstände

Gütergemeinschaft und Gütertrennung kommen nur zum Einsatz, wenn das Paar einen von ihnen vorab per Ehevertrag fixiert hat.

WIESO DIE GÜTERTRENNUNG SINNVOLL SEIN KANN?

§1414 BGB regelt die Gütertrennung. Demnach darf das Paar in dem Ehevertrag die gesetzliche Zugewinngemeinschaft löschen. Auf diese Weise tritt automatisch die gesetzliche Zugewinngemeinschaft in Kraft. Im Klartext heißt dies, dass die Vermögensbestände nicht aufgeteilt werden. Dabei ist unerheblich, ob die Güter vor oder nach der Eheschl...
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