Gepostet: 22.09.2020

Sielaff Immobilien

Ein Balkon ist Gemeinschaftseigentum

Deutschland ist ein Land von Balkonliebhabern. Sorgsam wird dieser Extrabereich unter freiem Himmel gepflegt. Manch einer lässt dort ein Mini-Ökosystem erblühen, während andere diesen Teil der Wohnung zum Sonnenbaden oder Grillen nutzen. Dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt – den Möglichkeiten aber schon. Nicht alles ist rechtlich erlaubt, was Wohnungseigentümer beachten sollten. Das erspart viel Ärger mit den Nachbarn.

OBACHT BEI DER BALKONGESTALTUNG

Einfach nur entspannen und die Sonne auf den Körper scheinen lassen: Das wünschen sich so manche Balkonbesitzer. Dafür möchten sie eine Privatsphäre kreieren, um ungestört und leicht bekleidet das schöne Wetter zu genießen. Um sich vor störenden Blicken zu schützen, liegt der Gedanke nahe, die Balkonbrüstung mit einem Sichtschutz zu verkleiden. Mit einem Segeltuch oder einer exotischen Schilfmatte lässt sich dies ohne Schwierigkeiten umsetzen. Doch Achtung: Bevor der Gang zum Baumarkt erfolgt, sollte ein Blick in die Gemeinschaftsordnung getätigt werden. Abgesehen vom Bodenbelag ist der Balkon einer Eigentumswohnung Gemeinschaftseigentum. Damit ist gemeint, dass er der Wohnungseigentümerschaft gehört und nicht nur dem Wohnungseigentümer. In der Gemeinschaftsordnung ist dies verankert. Das Anbringen eines Sichtschutzes kann verboten sein, da dieser die Fassade optisch verändert. Dies wäre dann eine bauliche Änderung, wofür eine Genehmigung erforderlich wäre.

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